Veranstaltung: Schule ohne Bundeswehr

Die Bundeswehr drängt in den letzten Jahren immer stärker in die Öffentlichkeit. Ihre immer breiter angelegten Reklamefeldzüge haben dabei allein im Jahr 2010 knapp eine Millionen Jugendliche erreicht und machen auch vor Schulen nicht halt. Mit dem Abschluss einer sogenannten Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und dem Hessischen Kultusministerium im November 2010 wurde für das Auftreten der Bundeswehr in Schulen eine neue Grundlage gelegt. Diese räumt Jugendoffizieren der Bundeswehr u.a. das exklusive Recht ein, LehrerInnen aus- und fortzubilden und SchülerInnen über Militärpolitik zu informieren. Unterrichtsstunden werden dadurch immer häufiger komplett durch die Bundeswehr gestaltet, LehrerInnen werden im Sinne der Bundeswehr aus- und fortgebildet, Offiziere laden Klassen zum „Tag der offenen Tür“ oder zur Studienfahrt in die Kaserne ein. Die Unterrichtseinheiten der Bundeswehr sollen SchülerInnen insbesondere von der Notwendigkeit deutscher Kriegseinsätze und den „Vorteilen“ des Soldatenberufs überzeugen.

Was steckt hinter diesem Werbefeldzug der Bundeswehr?

Inwiefern ist es gewährleistet, dass keine Indoktrination der SchülerInnen stattfindet und wird die Schule damit ihrem Auftrag noch gerecht zu Frieden und Humanismus zu erziehen ?

Was können wir als betroffene SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern gegen das „Werben fürs Sterben“ an Darmstädter Schulen tun?

Wir diskutieren gemeinsam mit
VertreterInnen des StadtschülerInnenrats Darmstadt
Carola Stölze (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)
Michael Schultze von Glaßer (Informationsstelle Militarisierung e.V. )

am 22.Februar 2012
um 18:00Uhr
im Ludwig-Georgs-Gymnasium Darmstadt

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