Schritt für Schritt ins Paradies

Vor genau einer Woche wurden wir aus dem Justus-Liebig-Haus gegangen. Dies war ein klarer Rausschmiss, auch wenn wir nicht geräumt wurden. Wir haben die vergangene Woche genutzt um die Besetzung zu reflektieren, Aktionen durchzuführen und Perspektiven zu formulieren.

So haben wir in den vergangenen Nächten immer wieder Plakate an einigen leerstehenden und öffentlichen Gebäude angebracht, die einen baldigen Besuch ankündigen.

 

Während der Besetzung des Justus-Liebig-Hauses haben wir zwei Wochen lang unsere Vorstellung von einer besseren Welt gelebt. Solidarisch und selbstbestimmt haben wir einen Freiraum geschaffen und für viele Leute zugänglich gemacht. Es ist uns gelungen, Besitzstrukturen in Frage zu stellen und den eingefahrenen Alltag ins Wanken zu bringen. Denn es laufen unglaublich viele Dinge falsch in der Gesellschaft. Darum ist ein Freiraum, indem Menschen ihre Lebenskonzepte entwickeln, diskutieren und ausprobieren können, unglaublich wichtig.

Auch wenn uns ein Raum genommen wurde, werden wir nicht aufhören, aktiv zu sein, Workshops anzubieten und Träume zu verwirklichen.

 

 

 

Wir akzeptieren das Gesprächsangebot der Stadt und begrüßen die Prüfung öffentlicher, leerstehender Gebäude. Wir warten aber nicht bis die Stadt sich bewegt, wir sind in Bewegung und setzen unsere Ziele selbstständig um.

Besetzer_innen aus dem Justus-Liebig-Haus

One thought on “Schritt für Schritt ins Paradies

  1. “Wir warten aber nicht bis die Stadt sich bewegt, wir sind in Bewegung und setzen unsere Ziele selbstständig um.” – q.e.d. :D

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>